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  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
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Allianz Fränkischer Süden

Regionalbudget 2022: Die Allianz Fränkischer Süden sucht ab sofort innovative Projekte!

(23.11.2021 – Fränkischer Süden) Auch im Jahr 2022 möchte die Allianz Fränkischer Süden wieder Kleinprojekte mit dem Förderprogramm „Regionalbudget“ unterstützen. Ab sofort können Projektanträge bei der Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt eingereicht werden.

Die offizielle Bekanntmachung Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte finden Sie auf der Website der Allianz Fränkischer Süden. Ebenso finden Sie hier alle Unterlagen und Vorlagen, welche im Laufe des Projektprozesses von Bedeutung sind www.fraenkischer-sueden.de.
Ein Blick in die Unterlagen kann bereits viele Fragen beantworten.


Regionalbudget? Schon mal gehört – aber kommt meine Idee für eine Förderung infrage?
Das „Regionalbudget“ ist ein noch junges Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung in Bayern. Die insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel setzen sich aus einer maximalen Zuwendung von 90.000 EUR und einem Eigenanteil der Allianzgemeinden von 10% sprich maximal 10.000 EUR zusammen.
Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können Kleinprojekte, deren Gesamtausgaben 20.000 EUR (netto) nicht übersteigen, gefördert werden. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Grundsätzlich kann ein großer Strauß an Maßnahmen durch das „Regionalbudget“ gefördert werden – vorausgesetzt das Projekt erfüllt die Grundvoraussetzungen und Projektauswahlkriterien für eine Förderung und wird vom Entscheidungsgremium ausgewählt.

Sie haben bereits eine Projektidee für das Regionalbudget? Dann wenden Sie sich unbedingt an Allianzmanagerin Kira Schmitz, um diese Idee vor Antragstellung zu besprechen (Telefonnummer: 09334-808-47; kira.schmitz(@)giebelstadt.de).

Der Weg zur Förderung
Sollte eine Projektidee förderfähig sein, kommt es zur Antragstellung und der Prüfung der Förderwürdigkeit. Sobald alle Antragsunterlagen vorliegen, wird das Projekt für die kommende Sitzung des Entscheidungsgremiums zum Beschluss stehen. Anhand von Auswahlkriterien wird das Gremium entscheiden, ob das Projekt gefördert werden kann. Mit dem positiven Beschluss und der schriftlichen Vertragsschließung zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt, stellvertretend für die Interkommunale Allianz Fränkischer Süden, und dem/der Projektträger*in darf schließlich mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.

Und hier noch ein Tipp: Die besten und passendsten Projekte qualifizieren sich für eine Förderung. D.h. reichen Sie mit Ihrer Förderanfrage unbedingt eine aussagekräftige Projektbeschreibung ein und achten Sie darauf, dass Ihre Idee zu unseren Projektauswahlkriterien passt.

Folgende wichtige Termine sind zwingend einzuhalten:

  • Abgabe der Förderanfrage spätestens am: Dienstag, 15.02.2022
  • Das Projekt muss bis spätestens Dienstag, 20.09.2022, durchgeführt und vollständig abgerechnet sein (bis zu diesem Datum muss das Projekt einschließlich der Bezahlung sämtlicher Ausgaben realisiert sein).
  • Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses (Vorlage des Durchführungsnachweises): Samstag, 01.10.2022

gez.
i.A.
Kira A. Schmitz
Allianzmanagerin
Giebelstadt, 23.11.2021

Interkommunale Allianz Fränkischer Süden – 14 Kommunen an einem Tisch

Gemeinsam sind wir stark – das Projekt „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE)


Nicht nur die finanziellen Rahmenbedingungen im ländlichen Raum sind schwieriger geworden, auch der Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet weiter fort. Nach den Prognosen zur demografischen Entwicklung werden die Einwohnerzahlen weiter rückläufig und das Durchschnittsalter deutlich höher sein, die Leerstandsproblematik in den Altorten wird zunehmen und die Erhaltung oder gar Verbesserung der Infrastruktur wird zu einer Herkulesaufgabe, die von einer Kommune alleine kaum noch zu bewältigen sein wird.

Dies haben auch die Kommunen des südlichen Landkreises Würzburg erkannt und sich zu einer interkommunalen Allianz zusammengeschlossen, die aus den Städten, Märkten und Gemeinden Aub, Bieberehren, Bütthard, Gaukönigshofen, Gelchsheim, Geroldshausen, Giebelstadt, Kirchheim, Ochsenfurt, Reichenberg, Riedenheim, Röttingen, Sonderhofen und Tauberrettersheim besteht.

 

Den Anstoß zum gemeinsamen Projekt gaben im Jahr 2009 das Landratsamt Würzburg und das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken, welches das Projekt auch fachlich unterstützt, begleitet und finanziell fördert. In einem ersten Schritt wurde eine qualifizierte Grundlage erarbeitet, das sogenannte Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (2012), kurz: ILEK. Zum 01. Januar 2013 wurde eine Stelle zur Umsetzungsbegleitung des ILEK geschaffen. Seit Juni 2017 begleitet Allianzmanagerin Kira Schmitz den Regionalentwicklungsprozess im „Fränkischen Süden“.

 

Die folgenden „Akzente“ hat die Allianz in ihrer Zusammenarbeit bisher gesetzt:

  • 2014 Verleihung des Staatspreises der Land- und Dorfentwicklung für die Erarbeitung eines Konzeptes für ein gemeindeübergreifendes und zukunftsorientiertes Kernwegenetz
  • 2015 Auftakt zum Projekt „Kulturwegenetz im Fränkischen Süden“
  • 2017 Beginn der Maßnahmenumsetzung aus der Innenentwicklungsstudie
 

Das neue ILEK „Fränkischer Süden“

Nach acht Jahren der Kooperation wurde das ILEK evaluiert und auf den Ergebnissen der Evaluation aufbauend fortgeschrieben. Der Prozess erfolgte in enger Abstimmung mit den 14 Kommunen der Allianz Fränkischer Süden, dem ALE Unterfranken sowie dem Allianzmanagement.

 

Die Handlungsfelder des bestehenden ILEK wurden modifiziert und an die aktuellen Herausforderungen angepasst. Die Allianz wird künftig in den Bereichen

 
  • Orts- und Innenentwicklung,
  • Landwirtschaft, Landschaft und Biodiversität,
  • Mobilität und Alltagsversorgung,
  • Daseinsvorsorge und soziales Leben,
  • Freizeit, Erholung und Kultur,
  • Zusammenarbeit in kommunalen Aufgaben und
  • der Querschnittsaufgabe Öffentlichkeitsarbeit
 

zusammenarbeiten. Für die einzelnen Bereiche wurden Ziele und Projekte formuliert.

 

Die Projekt-Priorisierung erfolgte auf Grundlage der Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens durch die Bürgermeister*innen-Runde der Allianz Fränkischer Süden. Die folgenden Projekte konnten als sog. Leitprojekte herausgestellt werden. Projekt 5.1 und 6.1 befinden sich aktuell in Vorbereitung/Umsetzung:

 

HF 1:    1.1 Entwicklung regionaler Umsetzungs- und Neuordnungs-Modelle (Orts- u. Innenentwicklung)

HF 1:    1.2 Anschauen guter Beispiele außerhalb und in der ILE (Orts- u. Innenentwicklung)

HF 1:    1.3 Förderprogramm der Allianz Fränkischer Süden für Investitionen zur Innenentwicklung

HF 1:    1.4 Tag der Innenentwicklung

HF 3:    3.1 Weiterentwicklung „Mitfahrerbänkle“

HF 3:    3.2 Park & Ride an den Mobilitätsknoten

HF 5:    5.1 Vorhandene Angebote besser bekannt machen (Freizeit, Erholung und Kultur)

HF 6:    6.1 Potenzialanalyse Verwaltungskooperation

  

Das ILEK „Fränkischer Süden“ wurde durch alle Stadt-, Marktgemeinde-, und Gemeinderatsgremien, die Lenkungsgruppe der ILE und das ALE Unterfranken anerkannt.

 

Das Konzept finden Sie auf der Website der Allianz Fränkischer Süden: www.fraenkischer-sueden.de -> Veranstaltungen und News -> Download -> Allianz und ILEK -> Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) (2020)

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